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Hundehaltung: So wird die Leinenführigkeit trainiert

Hunde sind auf regelmäßige Spaziergänge angewiesen und nutzen diese auch gerne, um sich mit anderen Artgenossen auszutauschen. Doch vor allem junge und agile Hunde besitzen besonders viel Temperament und passen sich nur ungerne dem Tempo ihres Besitzers an. Wir verraten im folgenden Ratgeber, wie Leinenführigkeit richtig trainiert wird und welche Methoden besonders wirksam sind.

Leinenführigkeit: Warum sie richtig trainiert werden muss

Die täglichen Gassi-Runden sind unverzichtbar und besonders aufregend für jeden Vierbeiner. Zunächst hat jeder Hund das Bedürfnis, auf seinem Weg Markierungen zu setzen und die Gerüche seiner Artgenossen aufzuspüren. Weiterhin sind die Kommunikation sowie das Spielen mit anderen Hunden besonders wichtig für das Sozialverhalten des Vierbeiners.

 

Das gemäßigte Laufen an der Leine liegt hingegen keineswegs in der Natur eines Hundes und wird daher oftmals als unangenehme Einschränkung empfunden. Daher ist es besonders wichtig, dass jeder Hund mit dem Laufen an der Leine etwas Positives verbindet. Das Trainieren der Leinenführigkeit dient daher nicht nur dem entspannten Führen des Hundes, sondern soll in erster Linie die Bindung sowie das Vertrauen zum Herrchen oder Frauchen stärken.

 

Das Ziel der Leinenführigkeit besteht in erster Linie darin, für den Hund interessant zu bleiben und auf Kommando seine volle Aufmerksamkeit zu erhalten. Der Besitzer übernimmt quasi die vertrauensvolle Führungsrolle, sodass der Hund selbst unter Einwirkung verschiedener Einflüsse durchweg ansprechbar bleibt. Das Trainieren der Leinenführigkeit dient daher auch dem Schutz des Vierbeiners und sollte daher mit viel Geduld ausgeübt werden.

 

Die richtige Vorbereitung ist entscheidend

Zunächst sollte die Leinenführigkeit ausschließlich mit einem sicheren Hundegeschirr trainiert werden. Durch das Geschirr wird die Zugkraft auf den kompletten Körper des Tieres verteilt, sodass der empfindliche Nackenbereich geschont wird. Direkt zu Beginn wird die Leine auf eine Länge von einem Meter angepasst, wobei diese leicht durchhängen sollte.

 

Das Training sollte an einem möglichst ruhigen Ort beginnen, sodass der Hund nicht von äußeren Faktoren abgelenkt werden kann. Nun sollte der Hund zur linken Seite seines Herrchens oder Frauchens laufen, während die Leine in der rechten Hand ruht.

 

Im nächsten Schritt wird ein akustisches Signal oder auch ein Kommando festgelegt, mit dem die Aufmerksamkeit des Hundes während des Trainings erregt werden soll. Dieses akustische Signal wird fortan immer dann beim Training eingesetzt, wenn der Hund zieht oder sich zu weit von seinem Herrchen oder Frauchen wegbewegt.

Positive Verstärkung ist beim Trainieren der Leinenführigkeit essenziell

Damit der Hund auch dazu motiviert wird, seinem Besitzer zu folgen, sollte in erster Linie positive Verstärkung zum Einsatz kommen. Dies kann beispielsweise so gestaltet werden, dass der Hund mit Lob, Streicheleinheiten oder einem Leckerli belohnt wird, sobald er auf das akustische Signal reagiert und wie gewünscht, wieder die Nähe seines Besitzers aufsucht.

 

Durch diese Form des Trainings verknüpft der Vierbeiner etwas Schönes mit dem Training der Leinenführigkeit, sodass sich schnellere Erfolgserlebnisse erzielen lassen. Zudem fasst der Hund zusätzliches Vertrauen zu seinem Besitzer und empfindet das Training nicht als unangenehmen Zwang. Weitere nützliche Tipps zum Trainieren der Leinenführigkeit in Verbindung mit positiven Erlebnissen können Sie sich selbstredend auch von einem erfahrenen Hundetrainer einholen.

Stehen bleiben und Impulse für den Hund setzen

Sobald der Hund die ersten Schritte des Trainings erfolgreich gemeistert hat, kann eine weitere, sehr wirkungsvolle Methode angewendet werden. Und zwar bleibt das Herrchen bzw. das Frauchen immer dann unerwartet stehen, sobald der Hund beginnt, zu ziehen. Allerdings sollte genau der Moment gewählt werden, indem der Hund langsam den gewünschten Radius verlässt, sodass die Zugkraft auf das Tier nicht zu intensiv ausfällt.

 

Durch das Stehenbleiben wird ein deutlicher Impuls gesetzt, der die Aufmerksamkeit des Hundes binnen weniger Sekunden weckt. Gleichzeitig sollte kurz vor dem Stehenbleiben das akustische Signal gesetzt werden, sodass der Hund rechtzeitig alarmiert wird. Sobald sich die Leine lockert und der Hund wieder die Nähe des Besitzers aufsucht, dürfen Lob und Streicheleinheiten eingesetzt werden und der Spaziergang kann fortgesetzt werden.

 

Ein steter Richtungswechsel erhöht die Aufmerksamkeit des Hundes

Sofern beim Training erste Fortschritte erkennbar sind, darf der Schwierigkeitsgrad noch ein wenig gesteigert werden. So sollte das Herrchen bzw. das Frauchen beim Ziehen an der Leine nicht nur stehenbleiben, sondern zudem noch die Laufrichtung wechseln.

 

Sobald sich das Tier zu weit entfernt und die Leine sich anspannt, wird konsequent die Richtung gewechselt. Durch diesen unvorhergesehenen Richtungswechsel lernt das Tier, sich noch mehr auf sein Herrchen oder Frauchen zu konzentrieren und die gewünschte Laufhöhe beizubehalten. Wer diese Methode für das Training der Leinenführigkeit nutzt, sollte ebenfalls auf ein sicheres Hundegeschirr achten, damit das Tier nicht verletzt wird.

Fazit: Leinenführigkeit sollte mit viel Geduld trainiert werden

Wer die Leinenführigkeit mit seinem Hund trainieren möchte, der sollte sich in Geduld üben und seinem Tier viel Aufmerksamkeit schenken. Mit einem strukturierten Training lassen sich nachhaltige Erfolge erzielen, wobei das Vertrauen zwischen Hund und Herrchen bzw. Frauchen nachhaltig gestärkt wird. Zudem lernt der Hund, dass das Trainieren der Leinenführigkeit nicht mit unangenehmen Zwängen, sondern vielmehr mit positiven Erlebnissen verbunden ist.

 
   

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